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Dienstag, 26. Oktober 2010 um 19:46
Etwas später als geplant starteten wir nun doch - zumindest Thomas und ich. Unser Begleitfahrzeug ist uns leider abhandengekommen ;-).

Alles fertig? Alles eingepackt? Nach ein paar Mal Verschieben scheint es immer noch recht unglaubhaft, dass es _wirklich_ losgeht. Aber so wie Thomas und ich uns ins Zeug gelegt haben, mussten wir ja irgendwann fertigwerden. Allerdings wäre das alles ohne die viele Hilfe meiner Eltern nicht möglich gewesen, vielen Dank an dieser Stelle.

Deutschland und Österreich sind eigentlich relativ unspektakulär zu durchfahren - länger als nötig haben wir uns dort auch nicht aufgehalten. Doch auch im eigenen Land gibts neue Erkentnisse: Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern sind echt "oag". Beim Kirchenwirt irgendwo in Oberösterreich (der trotz Gastgarten und guter Speisen keine Gäste hatte) kostete das Mittagsessen schlappe €9.

Mit vollem Magen vierließen wir das Heimatland Richtung Tschechien. Nach einer vergnüglichen Unterhaltung mit einem Funker, der uns einige neue Erkenntnisse über den CB-Funk verschaffte, stellte sich plötzlich, wie aus dem Nichts, ein See (Vodny Nadrz Lipno) uns in den Weg. Wenige Minuten davor faselt die Dame von Navigationsgerät noch etwas von "check ferries" - haben wir uns verfahren? Norwegen kommt doch erst am Schluss? Fest davon überzeugt, die Fähre nicht zu benötigen, weil das ja alles viel zu lange dauern würde und wir schließlich noch nicht in Norwegen sind, umfahren wir das Stück. Ist ja nicht weit. Glaubten wir.
Die "Uferstraße" führt uns immer tiefer in den Wald, bis hin zu einer Mountainbikestrecke, wo ein freundlicher Fahrer uns erklärte, dass hier kein Weiterkommen sei - stimmt, zu gleicher Erkenntnis gelangten wir nach einem Blick auf unsere Karte. So begaben wir uns wieder auf internationale Straßen, ähhm... Feldwege. Irgendwie auch interessant, dass Navis Feldwege auch enthalten. Jedenfalls benötigten wir für die 20 km lange Straße (Schlaglochpiste mit 5% Asphaltanteil ) ungefähr zehn Mal so lange als wie die Fähre über den See gebraucht hätte.
Von dieser Erkenntnis beflügelt vertrauten wir bei der nächsten Fähre darauf, dass sie uns sicher über den See bringt - für umgerechnet ca. €5,50 (120 TC)



In den frühen Abendstunden war dann Trebic nicht mehr weit. Das Städtchen war menschenleer. Einzig in einer kleinen, etwas abgelegenen Pizzeria entdeckten wir etwas Leben. Dafür verstand dort niemand Englisch, Kreditkarte war ein Fremdwort und bezahlt konnte nur in tschechischen Kronen werden. Also - Back to Town und Geld besorgen.
Dafür schmeckte dann die "kleine" große Pizza ganz ordentlich. Vor allem wo ist sonst schon eine Pizza für 85TC (€3,5) und ein Cola für 24TC (€1) im Gasthaus erhältlich.



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