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Audi 100 Besichtigung Watzlersdorf PDF Drucken E-Mail
Samstag, 04. Oktober 2008 um 20:00 | Bereich: Blog | Kategorie: Auto
Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach einem größerem, halbwegs günstigem (bis ca. 850 Euro) Auto als Ersatz für meinen Polo. Ein Angebot im Internet erweckte mein interesse, ein augenscheinlich top gepflegter Audi100, Baujahr 1988. Das Auto steht in Watzelsdorf, deshalb bin ich mit meinem Onkel in den gut 110km nördlich von Wien liegenden Ort gefahren, um den Audi zum nächsten Öamtc abzuschleppen. Dort wollte ich den Wagen überprüfen lassen, da ich mit meinen bescheidenem technischen Verständnis und ohne geeignetem Gerät das Auto nicht auf diverse Schwachstellen überprüfen kann.

Schon kurz nach der Ankunft war die anfängliche Freude verflogen. Zwar scheint der Wagen tatsächlich in einem technisch recht einwandfreien Zustand zu sein, so enttäuschten die zwei demolierten Türen rechts sowie eine unsauber (und mit falscher Farbe) nachlackierten Stellen schon sehr. Währen diese äußerlichen Blessuren noch unter Umständen verschmerzbar gewesen wären, bot der Innenraum entgegen der Beschreibung im Internet ein katastrophales Bild. Der Dachhimmel hinten hängt, vorne im Bereich der Sonnenblende ist alles vom Rauch gelb und schwarz gefärbt, der Griff für das Schiebedach wurde lieblos montiert und wackelte sehr. Die linke Tür war total verkratzt, der Boden verdreckt. Die Bestrebungen des Verkäufers, das Auto zu verkaufen, können bei dem Zustand (der auch mit wenig Aufwand verbesserbar gewesen wäre), nicht besonders groß gewesen sein. Zudem war das Auto absolut leer gefahren, so dass wir wohl nicht einmal zu der nächsten Tankstelle gekommen wären. Kurz nach dem Starten ist der Wagen aus unerkennbaren Grund abgestorben. bis er sich gar nicht mehr starten ließ. Dafür war dann ein nicht ordentlich angeklemmtes Kabel am Starter schuld, wenngleich das kein k.o. Mangel ist, so macht es keinen guten Eindruck und bewog mich dazu, den Wagen aufgrund der der anderen Eindrücke nicht zu kaufen.

Nach anfänglichem Hin- und Her sagte ich den Termin beim ÖAMTC ab und machte mich mit meinem trotzdem gut gelaunten Onkel wieder auf die gut ca. 1,25h dauernde Heimfahrt. Die Fahrt war, wie er so schön sagte, vergeblich - aber nicht umsonst (bedenke man die Spritkosten). Viel wichtiger und interessanter waren im nachhinein betrachtet wieder einmal die vielfältigen Gespräche mit Ihm während der Fahrt...

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Aktualisiert ( Dienstag, 19. Oktober 2010 um 18:35 )

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