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Samstag, 12. Juli 2008 um 16:56 | Bereich: Blog | Kategorie: Zivildienst

Nicht jeder hat den Drang, sechs (sinnlose?) Monate bei den Männern in Olivgrün zu verbringen. Die zwei Alternativen: Untauglichkeit und Zivildienst. Ohne sich über die Sinnhaftigkeit es einen oder anderen jetzt mehr auszulassen gibt es zweifelsohne gute und schlechtere Zivildiensteinrichtungen. Nur die wenigsten erlauben Beispielsweise den Dienstantritt in einem anderen Bundesland. Das liegt einerseits an dem kaum vorhandenen Interesse und anderseits mit den hohen Kosten, die für die Wohnungsanmietung etc... der Zivildiensteinrichtung anfallen.

Eine der wenigen Einrichtungen, die Zivildiener aus ganz Österreich aufnimmt, ist Assista, beheimatet in Altenhof am Hausruck (OÖ). Prinzipiell kan der Zivildienst in fünf Projekten abgeleistet werden, wobei es im Hauptbereich wieder unterschiedliche Bereiche gibt.

  • das Dorf (Hauptprojekt - Altenhof am Hausruck)
    • Haustechnik
    • Fahrtendienst
    • Pflege
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • ...
  • CASA (Linz)
  • Dauphinestraße (Linz)
  • Digi-Projekt (Linz)
  • Vöcklabruck

Natürlich liegt das Hauptaugenmerk auf Pflege, nur im "Dorf" sind auch rein technische Dienste möglich. Die Vergabe erfolgt jedoch weitgehenst nach dem Zufallsprinzip und Wünsche werden teilweise wenig berücksichtigt. Bei allen Projekten wird dem Zivildiener, wenn nötig, eine Dienstwohnung zu Verfügung gestellt. Die bis jetzt besichtigten Wohnungen sind geräumig, die in Linz bietet beispielsweise drei Schlafzimmer. Leider vorhersehbar aber trotzdem nicht minder schlimm ist der Zustand dieser. Wenn man jedoch vom abgebröckelten Putz, der "möchtegern-Küche", den verstopfen Abflüssen und dem Schmutz überall absieht, sind sie bewohnbar. Kabelanschluss und Internet sind defakto nicht vorhanden, wer Fernsehen will muss sich mit einer Röhre, die ähnlich wie ein Fußball gekrümmt ist (und natürlich keine 100 Hz hat) abfinden. Lösung: DVB-T Stick für den Laptop - natürlich vom eigenen Geld.

Der Arbeitsplatz selbst ist in Ordnung, nettes Klima, großzügige Hilfe - zumindest am Anfang. Für die Einschulung ist ausreichend Zeit vorhanden. Essen kann auch dort bezogen werden, sogar gratis. Der Umgang mit teilweise körperlich als auch geistig schwer Behinderten Menschen erfordert im Gegensatz zu technischen Diensten, etc... eine gewisse Eingewöhnung. In den Kleineren Projekten wie CASA oder Dauphinestraße ist der Zivildiener "Mädchen für alles", angefangen von der Pflege über technische Dienste bishin zu Besorgungen und Ausfahrten ist alles vertreten, was einen recht abwechslungsreichen Arbeitsalltag verspricht.

Soweit die ersten Einschätzungen für die kommenden neun Monate, man darf gespannt sein, wie sich das ganze weiterentwickelt - Berichte folgen natürlich.

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Aktualisiert ( Samstag, 12. Juli 2008 um 18:01 )

Kommentare  

 
0 #2 www 2014-07-23 19:38
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