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Samstag, 12. Juli 2008 um 12:46 | Bereich: Blog | Kategorie: Auto

bei dem mittlerweile 19 Jahre altem Auto alljährlich anfallenden §58 (Pickerl) Prüfung bot sich die Gelegenheit, das Auto ein wenig auf Vorderman zu bringen. Die Inspektion verlief wider Erwarten sehr gut, lediglich der Benzinfilter musste getauscht werden (€4,00). Einziger leichter Mangel: Roststellen.

Diese wurden jedoch nicht wegen dem Pickerl entfernt, sondern aus optischen Gründen. Besonders der vordere Teil der Motorhaube und die Heckklappe war betroffen - wegen Steinschlägen. Nach dem Sandstrahlen der betroffenen Stellen sollten diese, um ein optisch "einwandfreies" Ergebnis zu erzielen natürlich noch gespachtelt und verschliffen werden. Ein Arbeitsaufwand, der bei einem so alten Auto mit doch ein wenig Beulen und Kratzern nicht sinnvoll erschien. Deshalb gings gleich mit dem Grundieren (Rostschutzfarbe) weiter - möglichst zwei Durchgänge. Bevor dann der Lack (ca. €15 bei Forstinger) aufgetragen wird, ist die überschüssige Rostschutzfarbe auf dem alten Lack mit einer Nitrolösung wegzuwischen, um nicht noch eine zusätzliche Stufe im Lach zu erzeugen. Über das Auftrageverfahren des Lackes scheiden sich die Geister - die einen meinen Tupfen wäre besser, die anderen sind für Sprühen. Nachdem beides ausprobiert wurde gibt es ein ganz klares Ergebnis: Weder das eine noch das andere wird perfekt. Mit entsprechender Vorbehandlung (Spachteln, Schleifen) lassen sich sehr gute Resultate erzielen, allerdings sollte dann das ganze Teilstück bis zur nächsten Kante/Falz etc.... genau abgeklebt und lackiert werden. Kleine Ausbesserungen auf großen Flächen sollten eher getupft werden - oder wie zuvor: Ganze Fläche Lackieren!

Vorsicht beim Sprühen (nebeln): Werden kleine Stellen mit der Sprühdose lackiert und nicht die ganze Fläche bis zu einer Kante/Falz, ist auf dem alten Lack der unschöne Sprühnebel zu sehen, der den Glanz maßgeblich beeinflusst und nur garnicht bis mühsam auspoliert werden kann. Nach dem mehrfachen lackieren wird das Auto noch poliert (Mittel ebenfalls ca. €15).

Fazit: Selbst gemachte Ausbesserungen sind klar erkennbar, zum einen weil der alte Lack natürlich ein wenig ausgebleicht ist und vor allem auch deshalb weil kleine Stellem meist getupft werden und nicht die ganze Fläche lackiert wird. Das wäre a) mit einer Spraydose nicht wirtschaftlich und b) benötigt man dazu einen anderen Lack, den man sich beim Karosseriefachman mischen lassen kann.

Ergebnis:

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Aktualisiert ( Samstag, 12. Juli 2008 um 16:53 )

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